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Dialog zur Fürther Stadtentwicklung

Zu einem Gespräch mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung in Fürth und der Rolle des Stadtgrüns trafen BN-Vorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger und Kreisgruppenvorsitzender Reinhard Scheuerlein Mitte Mai mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung zusammen.

15.05.2017

Dieser wies darauf hin, dass er das Ziel verfolgt, Bebauungsprojekte weitestgehend auf Flächen durchzuführen, die im Flächennutzungsplan als Bauflächen ausgewiesen sind. Zusätzliche Flächen sollen dafür nur dann herangezogen werden, wenn im Gegenzug bestehende Bauflächen im selben Umfang im Flächennutzungsplan zu Nicht-Bauflächen (Grünfläche, landwirtschaftliche Fläche) umgewidmet werden. Für Gewerbe sollen ausschließlich bereits im FNP ausgewiesene Flächen, insbesondere am Hafen (Mainstraße) herangezogen werden.

Es bestand Übereinstimmung, dass der Einwohnerzuwachs der letzten 15 Jahre in Fürth ohne die Ausweisung größerer Neubaugebiete am Stadtrand stattgefunden hat, sondern z.B. durch ehem. Kasernenareale. OB Dr. Jung strebt an, den Flächenverbrauch in der Stadt Fürth, der zuletzt auf 8,8 Hektar pro Jahr (2008 bis 2013) zurückgegangen ist, weiter zu senken.

Von Seiten des BN wurde darauf hingewiesen, dass diese stürmische Bauentwicklung innerhalb des Siedlungsbereichs eine Gratwanderung darstellt, sofern dadurch knappes Grün verlorengeht, Dabei hält der BN verstärkte Anstrengungen zur Baumerhaltung und zur Neubegrünung insbesondere auch zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels für dringlich.

Zum Thema "Villengrundstück Ecke Austraße/ Flößaustraße" berichtet OB Dr. Jung, dass der Bauausschuss beschlossen hat, nur eine teilweise Bebauung entlang der Flößaustraße zuzulassen, so dass ein beträchtlicher Teil des Baumbestands erhalten werden könne. BN-Vorsitzender Reinhard Scheuerlein sieht auch bei dieser Lösung schmerzliche Verluste beim Baumbestand, erkennt darin jedoch einen Kompromiss, wenn im Gegenzug der ungeschmälerte Erhalt der übrigen Bäume dauerhaft gewährleistet wird.

Beim öffentlichen Stadtgrün begrüßt der BUND Naturschutz die Absicht der Stadt, den Grünzug entlang der Hornschuchpromenade aufzuwerten, insbesondere auch um den Fortbestand der Bäume zu sichern. Die bisherigen Pläne zur Neugestaltung des Hallplatzes hält der BUND Naturschutz für überarbeitungsbedürftig. Ziel müsse es sein, dass der Baumbestand gesichert und die Gelegenheit genutzt wird, mehr dauerhafte Grünfläche als bisher dort zu schaffen.

Im Interesse der Erhaltung der Artenvielfalt in der Stadt wies BN-Vorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger auf die BUND-Aktion "Pestizidfreie Kommune" hin und regte die Beteiligung der Stadt Fürth an.