Rege Beteiligung beim Treffen am Hirschmann-Areal
Rund 50 Fürtherinnen und Fürther nutzten das Angebot des BUND Naturschutz für Information und Meinungsaustausch zu den Planungen auf dem Hirschmann-Areal im Westen der Stadt. Beim Treffen in der Hardstraße, direkt gegenüber des parkartigen Geländes, zeigten die Anwesenden großes Interesse an den laufenden Diskussionen. Viele äußerten Empörung darüber, dass große Teile des Grüns für eine Bebauung beseitigt werden sollen.
In einem Rückblick schilderte Reinhard Scheuerlein, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Fürth-Stadt, die Geschichte des Areals, bevor er die laufenden Planungen vorstellte. Außerdem erläuterte er die Planungskarte aus der Stadtklima-Analyse, in der dem parkartigen Gelände eine besondere Bedeutung im Stadtquartier eingeräumt wird..
Nach den bisher bekannten Plänen, will die Stadt darin sieben große Baukörper sowie eine großfächige Tiefgarage zulassen. Dazu ist allerdings noch die Aufstellung eines Bebauungsplans mit Bürgerbeteiligung erforderlich. Der BUND Naturschutz sieht einen erheblichen Teil der rund 250 vorhandenen Bäume in akuter Gefahr, wenn in diesem parkartigen Areal eine Großbaustelle entstünde. Und anschließend könnten nach Auffassung des BN grüne Restflächen und übrigbleibende Bauminseln nicht dieselbe positive Wirkung für die Menschen im Umfeld entfalten wie der bestehende, geschlossene Grünbestand.
In etlichen Wortbeiträgen kritisierten Teilnehmende die Pläne der Stadt mit diesem Grünbestand. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung beteiligten sich zahlreiche Anwesende an einer Protestaktion vot dem Hirschmann-Areal, mit der sie ihr Unverständnis darüber ausdrückten.





