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Energiewende und Klimaschutz

Veranstaltungen des Fürther Bündnisses "Atomausstieg JETZT"

Mahnwache zum 35. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl am 26. April 2021

Zum 35. Mal jährt sich in diesem Jahr die atomare Katastrophe von Tschernobyl. Das Fürther Bündnis "Atomausstieg Jetzt" (FBAJ) hält es für wichtig, auch und gerade in Zeiten der Pandemie an die Katastrophe von Tschernobyl zu erinnern.

Auch wenn bekannt ist, dass die Ansteckung im Freien bei Einhaltung entsprechender Regeln äußerst unwahrscheinlich ist, haben wir uns wegen der hohen Inzidenzzahlen zu einer Aktion in Form einer Mahnwache entschieden. Mit dieser Form wollen wir ein symbolisches Zeichen für die Forderung nach einem sofortigen Atomausstieg setzen. Mit dem Verzicht auf eine Kundgebung wollen wir symbolisch ebenso aufzeigen, dass wir den Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie sehr ernst nehmen.

Als TeilnehmerInnen repräsentieren Dekan Jörg Sichelstiel, Gisela Hirth vom FBAJ, Irmgard Herney von ver.di , Christa Hagenbucher von den Families for Future, Waltraud Galaske für den BN, Marion Denk vom Friedensforum und Stephan Stadlbauer vom Sozialforum ihre jeweiligen Organisationen.

Deutschland war von der Katastrophe von Tschernobyl gravierend betroffen. Verstrahltes Gemüse, in den Sandkästen musste der Sand ausgewechselt werden…. Noch heute muss in manchen Gegenden vom Verzehr von Pilzen abgeraten werden, noch vor kurzem waren Wildschweine in bestimmten Regionen radioaktiver Sondermüll. Nach 35 Jahren ist die Katastrophe kaum noch im öffentlichen Bewusstsein. Dabei stellt die strahlende Ruine von Tschernobyl noch 100000 Jahre eine radioaktive Bedrohung dar. Erst einmal sind  900000t strahlendes Material für100 Jahre durch die zweite Hülle aus Edelstahl abgeschirmt, Kosten 1,3 Mrd. Euro.

Nach Tschernobyl war der Nimbus der sicheren Energiequelle dahin, in Deutschland ging aufgrund großer Proteste kein weiteres AKW mehr in Betrieb, der Bau der WAA konnte gestoppt werden. Aber es dauerte bis zum Jahr 2000 bis es einen Beschluss zum Ausstieg aus der atomaren Stromerzeugung gab. 2002 wurde das Atomgesetz entsprechend novelliert. Allerdings wurden Reststrommengen vereinbart, die den Weiterbetrieb einzelner AKWs bis 2020 ermöglichen sollten. Nur zwei AKWs gingen vom Netz (Stade und Obrigheim).

Dann wurden im Oktober 2010 unter Bundeskanzlerin Merkel Laufzeitverlängerungen beschlossen. Im März 2011 ereignete sich die nächste atomare Katastrophe: Fukushima. Gerade, weil es diesen Ausstieg aus dem Ausstieg gab, halten wir es für wichtig, dass wir auch 2021 an die Katastrophe von Tschernobyl erinnern. Auch weil sich Stimmen häufen, die als vorgebliche Antwort auf die Klimakatastrophe weiter auf die Atomtechnologie setzen.

Und es wird zumindest bis 2022 hochgiftiger Atommüll produziert, der eine sichere Verwahrung für eine Million Jahre verlangt. Es ist unfassbar und völlig unverantwortlich, dass seit 1962 Atomkraftwerke hochgefährlichen Abfall produzieren, ohne dass es auch nur ansatzweise eine Lösung für dieses Problem gibt. Bis 2031 wollen die Verantwortlichen schon mal einen Standort für ein angeblich sicheres Endlager festlegen!

Deshalb fordern wir:
Abschalten aller deutschen AKWs sofort!

Schluss mit der Produktion von Brennstäben in Deutschland!
Leitung frei für erneuerbare Energien!
Energiewende-dezentral, nachhaltig bürgernah!

10. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2021

Kundgebung zum Gedenken an das Reaktorunglück von Tschernobyl am 26. April 2019

Gedenken der Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2019

Gedenken zum Tschernobyl-Jahrestag auf dem Grünen Markt am 25. Mai 2018

Gedenken der Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima in der Fürther Fußgängerzone am 10. März 2018

Kundgebung und Kerzenaktion auf dem Grünen Markt beim Tschernobyl-Gedenktag am 26. April 2017

Eröffnung der Ausstellung "Hibakusha weltweit" am 2. März 2016 im Stadtmuseum Fürth

Regionale Anti-Atom-Demo "Atomkraft SCHLUSS" am 28. Mai 2011 auf der Fürther Freiheit