Ergebnisse der Umfrage unter Fürther Kandidierenden zu Umweltthemen
Insgesamt haben sich 42 Kandidatinnen und Kandidaten von vier Parteien beteiligt und die Fragen zu den Themen „Stadtplanung" und “Stadtgrün“, „Verkehr“ sowie „Energiewende” und „Klimaschutz“ beantwortet. Wir bedanken uns herzlich bei den teilnehmenden Kandidatinnen und Kandidaten.
Grundsätzlich lässt sich in ihren Antworten eine weitgehende Zustimmung zu wichtigen Umweltschutzmaßnahmen ablesen. So z.B.
- bei der uneingeschränkten Erhaltung des Stadtwalds,
- der Aufrechterhaltung der Beteiligungsmöglichkeiten bei städtischen Planungen,
- der weitgehenden Begrünung von Straßen in der Innen- und Südstadt und
- der Aufrechterhaltung des Beschlusses zur Klimaneutralität in Fürth bis zum Jahr 2040.
Unterschiedliche Haltungen treten bei einzelnen Fragen auf, wie z.B. bei der weiteren Entwicklung des Hirschmann-Areals im Fürther Westen und bei der Vorlage eines Energieberichts alle drei Jahre mit konkreten CO2-Minderungszielen.
Beim Vergleich der OB-Kandidaten der drei großen Rathausparteien SPD, Grüne und CSU fällt unter anderem Folgendes auf:
- Max Ammon (CSU) will bei möglichen Baugebieten nicht unbedingt Eingriffe in ausgewiesene Schutzgebiete (wie z.B. das Landschaftsschutzgebiet) vermeiden, während Thomas Jung (SPD) und Kamran Salimi (Grüne) dieses Ziel verfolgen.
- Thomas Jung (SPD) macht ausdrückliche Einschränkungen beim Erhalt der Baumbestände des Hirschmann-Areals im Fürther Westen als grüne Oase für ein verträgliches Stadtklima für die dortige Bevölkerung. Der Erhalt des Grüns soll nur teilweise erfolgen und dort dann ein öffentlich zugänglicher Park entstehen. Kamran Salimi (Grüne) macht keine Einschränkungen beim Erhalt der Baumbestände, während Max Ammon (CSU) den Erhalt der Baumbestände ablehnt.
Hier finden Sie die Ergebnisse. Bitte berücksichtigen Sie diese auch bei Ihnen Wahlentscheidungen.
Antworten zum Thema “Stadtplanung”
Antworten zum Thema "Stadtgrün"
Antworten zum Thema "Klimaschutz"
Leerer Umfragebogen zur Kommunalwahl 2026
Durch diese Umfrage soll es auch für die Wählerinnen und Wähler transparenter werden, inwieweit Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien bereit sind, sich für Natur- und Umweltschutz im Stadtgebiet und für deren positive Wirkungen auf die Menschen in der Stadt einzusetzen. Alle Aussagen beziehen sich auf die Stadtratsperiode 2026 bis 2032.
Bereits seit der Kommunalwahl 1984 hat sich der Fürther BUND Naturschutz bei allen Stadtrats- und OB-Wahlen im Vorfeld in ähnlicher Weise eingebracht und an die Parteien gewandt. So hat es auch zu den Kommunalwahlen 2014 und 2020 jeweils ähnliche Umfragen gegeben.




